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3D-Digitalisierung
3D-Scanner dienen zur vollständigen und berührungslosen Erfassung der Oberfläche und Geometrie eines dreidimensionalen Objektes. Neben den klassischen Gebieten der Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt und Archäologie sind sie nun auch in den Bereichen Medizin, 3D-Design, Architektur kaum mehr wegzudenken.
Allen Verfahren gemeinsam ist die Erfassung von Objektpunkten als Punktwolke in einem dreidimensionalen Koordinatensystem innerhalb weniger Sekunden. Die Größe der Punktwolke ist dabei abhängig von dem systemeigenen Messpunktabstand innerhalb des Messfeldes. Üblicherweise bewegt sich die Gesamtanzahl der erfassten Punkte eines digitalisierten Objekts im Bereich von mehreren Millionen. Nach Registrierung der Einzelscans in ein gemeinsames Koordinatensystem läßt sich aus der Punktwolke ein Polygonnetz generieren, das ein möglichst exaktes Abbild der Objektgeometrie darstellt.
Das 3D-Labor ist mit folgendem 3D-Scansystem ausgestattet:
- Streifenlichtscanner - GOM Atos I
- Digitalisierung kleiner bis mittelgroßer Objekte (Münz- bis Menschengröße),
- keine besonderen Voraussetzungen an das Umgebungslicht,
- leicht transportabel,
- 800.000 Messpunkte im Messfeld,
- Messpunktabstand 0.8 - 1.0 mm.
Zusätzlich zur Objektgeometrie läßt sich über eine Digitalkamera die Textur des Objektes aufnehmen und im Anschluß auf das aus der Punktwolke polygonisierte Dreiecksnetz projezieren. Als Ausgabedatenformat bieten wir Ihnen die Standards STL (.stl) für nicht farbige Modelle sowie VRML 2.0/1.0 (.wrl) und PLY (.ply) für farbige bzw. texturierte Datensätze. Andere Formate erstellen wir auf Anfrage.