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FAQ zum 3D-Scannen

Hier sind häufige Fragen mit Antworten zum 3D-Scannen zusammengestellt. Sollte Ihre Frage damit nicht beantwortet sein, kontaktieren Sie uns bitte über unser .

Was bedeutet 3D-Scannen?

Ein 3D-Scanner erfasst die Objektgeometrie eines realen Objektes als dreidimensionale Punktwolke. Aus dieser Punktwolke kann ein Polygonnetz gebildet werden, das eine weitere Bearbeitung am Rechner ermöglicht, z.B. Soll-Ist-Vergleich, Renderanwendungen, Reverse Engineering, 3D-Drucken, etc.

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Welche Größenbeschränkungen gibt es?

Unser 3D-Scanner kann Objekte von Münzgröße bis mehrfache Menschengröße (z.B. Statuen) digitalisieren. Je nach Modellgröße und Anforderungen an die Auflösung haben wir vier verschiedene Messfelder im Einsatz. Die genauen Daten zu diesen Messfeldern finden Sie hier. Größere Objekte können zwar auch erfasst werden, allerdings steigt mit der Größe natürlich auch der Aufwand.

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Wie lange dauert es ein Objekt zu scannen?

Die Dauer eines einzelnen Scans liegt bei weniger als 1 Sekunde. Allerdings sind zur 3D-Vermessung viele Messungen nötig. Je nach Objektgröße, Auflösungsanforderung, Objektgeometrie variiert der Zeitaufwand von wenigen Minuten bis hin zu mehreren Stunden oder sogar Tagen.

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Wird mein Objekt durch das Scannen beschädigt?

NEIN. Unser 3D-Scanner arbeitet berührungslos. Zur Erhöhung des Messgenauigkeit und Steigerung der Automatisierung benutzen wir jedoch Referenzpunkte, die auf das Objekt geklebt werden. Ist dies bei Ihrem Objekt NICHT möglich, kann dies mit der Verwendung eines entsprechenden Rahmens um das Objekt umgangen werden. Dieser Rahmen wird dann anstelle des Objektes selbst mit Referenzpunkten beklebt und ggf. vorab eingemessen.

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Können Objekte auch vor Ort digitalisiert werden?

JA. Unser System ist komplett transportabel. Allerdings gilt das nur für den Bereich Berlin und nähere Umgebung.

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Wie hoch ist die Auflösung?

Die Auflösung, also der Abstand zweier benachbarter Pixel im Messfeld, ist abhängig von der verwendeten Messfeldgröße. Unsere Objektive haben eine Pixelauflösung von insgesamt 800.000 Pixeln, das bedeutet für den Messpunktabstand:

  • Messfeld 500 x 400 mm: 0,50 mm
  • Messfeld 250 x 200 mm: 0,25 mm
  • Messfeld 125 x 100 mm: 0,13 mm
  • Messfeld  65 x  50 mm:  0,07 mm

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Gibt es Objekte, die nicht gescannt werden können?

Speziell bei stark glänzenden und reflektierenden Oberflächen hat unser 3D-Scanner als Streifenlichtprojektionsverfahren Probleme. Allerdings können diese sehr einfach durch die Verwendung eines feinen Kreidesprays umgangen werden. Das Objekt wird mit einer sehr feinen Kreideschicht überzogen, die nach dem Scan problemlos abwaschbar ist.
Falls ein Objekt nicht abwaschbar ist, gibt es die Möglichkeit ein flüchtiges Bindemittel aus dem Restaurationsbereich zu benutzen. Es ist ebenfalls in Sprayform erhältlich und der aufgesprühte Film verdunstet innerhalb von 1-2 Tagen ohne Rückstände und ohne das Material anzugreifen. Weitere Informationen dazu erhalten Sie auf Anfrage.

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Welche Ausgabedatenformate können erzeugt werden?

Die Punktwolken der Einzelscans werden nach erfolgter Registrierung in ein gemeinsames Koordinatensystem zu einem Polygonnetz weiterverarbeitet. Dieses Polygonnetz kann in der Software weiterbearbeitet werden, z.B. Löcher geschlossen, geglättet,etc., und anschließend im STL-Format (.stl) exportiert werden.
Wurde die Farbinformation des Modells mitaufgenommen, wird das texturierte Polygonnetz im PLY-Format (.ply) herausgeschrieben.
Auf Anfrage sind weitere Formate, auch Punktformate möglich.

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Kann die Farbe eines Objektes mit aufgenommen werden?

JA. Mit unserem zusätzlichen Mini-Photogrammetriesystem können wir die Farbe / Textur eines Objektes erfassen und anschließend das digitalisierte Polygonnetz einfärben. Es werden tatsächlich die einzelnen Dreiecke des Netzes mit Farbinformation versehen und nicht etwa Texturkoordinaten vergeben. Das bedeutet, dass die Textur mit steigender Auflösung des Polygonnetzes genauer wird.

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Können parametrische Daten generiert werden?

3D-Scanner selbst erfassen natürlich keine parametrischen Informationen, allerdings kann ein 3D-Scan die Grundlage für eine Flächenrückführung (Reverse Engineering) sein. Mittels spezieller Software zur Flächenrückführung kann ein parametrisches Modell aufgrund der Messinformationen nachkonstruiert werden.

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Wie kann ich mein eingescanntes Modell ansehen / bearbeiten?

Die digitalen Modelle können mit gängiger Software im Bereich 3D-Modellierung, CAD-Konstruktion oder freien Viewern geöffnet, angesehen, bewegt und je nach Programm bearbeitet werden. Freie Viewer bieten üblicherweise nicht die Möglichkeit ein Modell zu bearbeiten.

Unter Windows können Sie das kostenfreie Programm VisCAM View zum Betrachten und Bewegen der Modelle benutzen. Sie finden es hier unter Downloads zum Herunterladen.

Wollen Sie das Modell auch bearbeiten, bietet sich die 3D-Modellierungs-Software Blender an. Sie wird unter der Open-Source-Lizenz GPL entwickelt und ist kostenfrei unter Windows, Linux und MacOSX benutzbar. Weitere Informationen zur Benutzung und den Download finden Sie hier.

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Ist ein gescanntes Modell 3d-druckbar?

JEIN. Ein 3D-Scanner kann üblicherweise nicht das komplette Modell mit allen Hinterschnitten oder Innenräumen erfassen. Digitalisierbar ist nur, was die Kameras des 3D-Scanners tatsächlich sehen können. D.h. der fertige Datensatz enthält häufig Löcher, Überlappungen und sonstige Fehlstellen, die durch entsprechende Nachbearbeitung korrigiert werden müssen. Falls der Datensatz nach dieser Bearbeitung die Kriterien eines "druckbaren" Modells (siehe FAQ 3D-Drucken) erfüllt, kann dieser auch auf unserem 3D-Drucker gefertigt werden. Allerdings eignet sich nicht jedes Modell für einen 3D-Druck.

Eine 1:1 Kopie ist nicht möglich.

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