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ForschungsrechnerbereichFAQ

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FAQ

Wo kann man mit einem Account im Forschungsrechnerbereich arbeiten?

Es gibt fast an jedem Arbeitsplatz des Institutes für Mathematik eine Computerausstattung. Sie können an jedem Computer-Arbeitsplatz arbeiten, sofern Ihnen der Zugang zu den Räumlichkeiten gestattet ist. Es gibt in einzelnen Arbeitsgruppen auch Terminalräume. Sie können hier noch einige Details lesen, wenn sie diese Seite innerhalb des Institutes für Mathematik aufrufen.

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Welche Anwendungssoftware gibt es an den Computern?

Sie finden in unseren Webseiten Hinweise zur installierten Software für verschiedene Themengebiete.

Suchen Sie unter Linux eine spezielle Software, können Sie in einem Terminal mit dem Kommando which <kommando> prüfen, ob das Kommando und damit eine bestimmte Software vorhanden ist.

Sie können sich auch eine vollständige Liste der aus der Linux-Distribution installierten Programmpakete eines Rechners mit dem Kommando rpm -qa|more ansehen.

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Wie muss man sein Mailprogramm konfigurieren?

Die Antwort finden Sie hier.

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Wie lautet die Standard-E-Mail-Adresse im Forschungsrechnerbereich?

Wenn Sie einen Account im Forschungsrechnerbereich des Institutes für Mathematik haben, lautet die Standard-E-Mail-Adresse:

benutzername at math.tu-berlin.de

Bitte lesen Sie die Mails unter dieser Adresse, da Systemmeldungen wie Überschreitung der Plattenplatzkapzitäten, Ablauf des Accounts oder auch Wartungstermine an diese Adresse gesandt werden. Bei der Anmeldung Ihres Accounts können Sie auch eine externe Mailadresse angeben. Dann werden alle Mails an die obige Abdresse sofort an die angegebene Adresse weitergeleitet und nicht auf dem Mailserver des Forschungsrechnerbereiches gesammelt.

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Wie stellt man eine persönliche Homepage ins Netz?

Die Hauptwebseiten des Instituts für Mathematik liegen auf dem Typo3 Server der TU Berlin. Typo3 ist ein Content-Management-System, mit dem die TU Berlin ihre Webseiten gestaltet. Die betriebsinternen Vorschriften besagen, dass bis auf die Ebene eines Fachgebietes Webseiten nach den Vorschriften des Typo3-Design-Guides erstellt werden müssen. Einige Arbeitsgruppen und Fachgebiete haben aber auch die Webseiten der Mitarbeiter im Typo3 gestaltet. Bitte erkundigen Sie sich bei ihren Kollegen, wie es in der Gruppe gehandhabt wird, in der Sie arbeiten.

Sollen die Webseiten im Typo3 erstellt werden, müssen Sie provisioniert sein, um Zugang zum Typo3 Server der TU Berlin zu bekommen. Die Provisionierung erfolgt im Standardfall mit der Einstellung an der TU Berlin. Andernfalls können Sie in der Fakultätsverwaltung nach einer Gastprovisionierung fragen. Der Typo3-Server ist dann über das Web-Portal der TU erreichbar. Eventuell müssen im Portal Rechte und Rollen angepasst werden, damit Sie ihre neuen Webseiten in den Seitenbaum einklinken können. Bitte erkundigen Sie sich in ihrem Arbeitsgebiet, wer Typo3-Redakteur ist und Ihnen entsprechende Rollen zuordnen kann.

Wird es Ihnen freigestellt, eine persönliche Webseite auch im klassischen Stil in ihrem Unix-Homedirectory anzulegen, dann können Sie eine solche Webseite auch in einem Unterverzeichnis WWW in Ihrem Homedirectory einrichten. In dieses Verzeichnis müssen Sie eine Datei namens index.html ablegen, die den HTML-Code Ihrer Homepage enthält. Dann wird Ihre Homepage unter den URLs

"http://page.math.tu-berlin.de/~
benutzername/" oder
"http://homepages.math.tu-berlin.de/~benutzername/"

gefunden.

Die Rechte Ihres Homedirectories müssen den Durchgang für die Welt ermöglichen und dafür an der letzten Position ein "x" gesetzt haben:

drwx-----x

Die obigen Rechte kann man mit dem Kommando "chmod 701 ." erreichen, wenn man in seinem Homedirectory steht. Ebenso kann man das Kommando

chmod o+x .


benutzen, wenn man weitere Rechte des Homedirectories nicht berühren möchte.

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Wo kann man drucken?

Alle Computer-Arbeitsplätze sind über die Software CUPS für einen Standarddrucker konfiguriert. Die diversen Drucker stehen in den einzelnen Bereichen der Arbeitsgruppen. Hier finden Sie Details, wenn Sie die Seite innerhalb des Institutes für Mathematik aufrufen.

Sie können auch aus Windows drucken.

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Gibt es eine Datensicherung?

Ja. Lesen Sie hier mehr Details.

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Wie schließt man Daten aus der Datensicherung aus?

Da die Datensicherung an Zeitumfang und Kapazität immer weiter zunimmt, ist es sicher sinnvoll, Daten aus der Sicherung auszuschließen. Mit dem Backupsystem ist es leider nur möglich, ganze Verzeichnisse aus der Sicherung auszuschließen.

Das kann man bewerkstelligen, indem man eine Datei

.NO_BACKUP

in das Verzeichnis legt, das nicht gesichert werden soll. Zum Beispiel kann man das mit dem Kommando touch .NO_BACKUP machen. Achtung: Findet das Backupsystem diese Datei, wird das Verzeichnis einschließlich aller Unterverzeichnisse aus der Sicherung ausgeschlossen!

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Plattenquota überschritten - was kann man tun?

Im Forschungsrechnerbereich sind die Homedirectories der Benutzer hinsichtlich Plattenplatz und Anzahl der Files, die man anlegen darf, beschränkt (quotiert).

Auskunft über die für Sie eingestellten Limits und den aktuellen Verbrauch gibt das Kommando

quota

Wenn Sie mehr Details über Ihren Plattenplatzverbrauch oder die Anzahl der Ihnen gehörenden Files wünschen als die Ausgabe des obigen Kommandos bietet, dann führen Sie folgendes Kommando aus (mit großem 'Q'):

Quota


Falls Sie nun 'Command not found' sehen, versuchen Sie explizit

/usr/site-local/share/bin/Quota


Das Kommando wird eine gewisse Zeit benötigen, denn es sammelt Verbrauchsinformationen von allen Dateien in Ihrem Homedirectory ein. Bitte warten Sie die Ausgabe ab!

Bekommen Sie eine Meldung, dass ein Quotawert überschritten ist, können Sie folgendes tun:

1. Sie sollten prüfen, ob Sie Daten löschen können. Gute Kandidaten sind u.a. Cache-Daten von  diversen Anwendungsprogrammen wie Firefox, Google-Chrome oder Thunderbird. Firefox und Thunderbird haben in ihren Einstellungen einen Button zum Löschen der Cachedaten. Für Google-Chrome können Sie (bei geschlossenem Browser!) in folgendem Verzeichnis unterhalb Ihres Homedirectories die Cache-Daten löschen:

.cache/google-chrome/Default/Cache

2. Außerdem sollten Sie prüfen, ob Sie für diverse Programme die Größe von Cache-Bereichen einschränken können. Das lässt sich zum Beispiel sowohl für den Webbrowser Firefox als auch für das Mailprogramm Thunderbird einstellen. Für den Webbrowser Google-Chrome können Sie leider keine Einstellung zur Cache-Limitierung vornehmen, aber Sie können den Browser mit folgendem Kommando starten:

google-chrome --disk-cache-size=1

Diese Setzung können Sie auch in einen Shortcut für google-chrome übernehmen.

3. Gibt Ihnen das Kommando "Quota" Systempfade aus, von denen Sie nicht wissen, ob Sie dort Daten unbeschadet löschen können, fragen Sie die zentrale Systembetreuung (staff). Zumindest können Sie in jedem Falle Daten löschen, die unterhalb ".cache/tracker" liegen. Diese Daten gehören zum KDE Indexing Tool "tracker". Um das Indexing Tool in seinem Platzverbrauch einzuschränken, können Sie auch in seinen Preferences Anpassungen hinsichtlich Indexing und Locations vornehmen. Rufen Sie dazu unter Linux das Kommando tracker-preferences auf.

Achtung: Wenn Sie auf eine Nachricht zum Überschreiten der Quotalimits nicht reagieren, wird nach einigen Tagen die Schreibberechtigung im Homedirectory automatisch gesperrt. Das bedeutet vor allem, dass Sie sich nicht mehr grafisch einloggen können. Sie können dann allerdings noch versuchen, sich unter Linux Kommandozeilen orientiert einzuloggen und Daten zu löschen. 

Wenn Sie für ihre Arbeit unabdingbar mehr Platz benötigen, können Sie eine Mail an die zentrale Systembetreuung (staff) schreiben und um mehr Platz bitten.

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Wie kommt man mit einem Laptop ins Netz?

Sie können mittels einer dynamischen IP Adresse Ihren Laptop ans Netz anschließen. Lesen Sie im Service-Bereich des Forschungsrechnernetzes, wie Sie vorgehen müssen, um den Zugang zu DHCP anzumelden.

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Wie benutzt man unter Unix einen USB-Stick?

An den verschiedenen Linux PC's des Hauses besteht die Möglichkeit, einen USB-Stick zu benutzen. Ihr USB-Stick muß dazu FAT32 formatiert sein. (Eventuell gehen aber auch andere Filesysteme, es gibt nur keine Garantie).

Zur Hardware: Die meisten PC's haben einen USB Port in einem Front-Panel des Gehäuses - also vorne. Eventuell ist er hinter einer Klappe versteckt. Ältere Modelle haben vielleicht nur einen USB Anschluß an der Rückseite des Gehäuses. Da die Geräte oft unter den Tischen stehen, muss man in diesem Falle unter den Tisch krabbeln.

Bitte zerren Sie keinen Computer unter dem Tisch hervor und verschieben Sie die Geräte bitte auch nicht aus Ihrer Position. Die PC's sind mit Kabeln zum Netzwerk und zum Strom verbunden sowie mit Ketten gesichert und Sie beschädigen möglicherweise das Gerät.

Im Zweifelsfalle fragen Sie bitte die zentrale Systembetreuung (staff), wo Sie ihren USB-Stick benutzen können und wie er in das Gerät gesteckt werden soll.

Wenn die Hardwarefrage geklärt ist und Sie erfolgreich einen USB-Stick anschließen konnten, sollte der Rechner im Regelfall kurz piepsen.

Sind Sie KDE oder GNOME Benutzer, dann sollten der jeweilige Desktop Manager nun alles für Sie regeln. Ein kleines Icon sollte automatisch auf dem Bildschirm erscheinen, das Sie durch Doppelklick öffnen können - und der Inhalt des Sticks steht zu Ihrer Verfügung, bzw., Sie können Daten auf den Stick schieben. Bevor Sie den Stick nach getaner Arbeit jedoch entfernen, sollten sie ihn unmounten bzw. "sicher entfernen" (rechter Mausklick auf das USB Icon auf dem Desktop).

Sind Sie kein Desktop Benutzer, müssen Sie noch einiges tun, um den USB Stick zu mounten.

Führen Sie das Kommando

cat /etc/fstab

aus, um die aktuelle Filesystemtabelle angezeigt zu bekommen. Lesen Sie darin den letzten - und damit aktuellsten - Eintrag, der das gerade eingetragene USB Gerät anzeigt, das den USB-Stick repräsentiert. Steht dort zum Beispiel ein Eintrag mit "/media/sda1"*), dann geben Sie anschließend das Kommando

mount /media/sda1

ein, damit der Stick gemountet wird. Anschließend können Sie mit den bekannten Unixkommandos cd, ls, cp und so weiter zum Verzeichnis /media/sda1 wechseln, den Inhalt lesen, etwas hinein- oder herauskopieren.
Wichtig ist, vor dem Abziehen des USB-Sticks unbedingt das Kommando

umount /media/sda1

auszuführen und das Beenden des Kommandos abzuwarten, da noch Schreib-Puffer geschrieben werden müssen. Denken Sie daran: Wenn Sie sich noch in einem Fenster und/oder einer Shell in einem Verzeichnis unterhalb von /media/sda1 befinden, können Sie das Gerät nicht unmounten!

Mit allen Problemen zum Thema USB-Stick wenden Sie sich bitte an die zentrale Systembetreuung (staff)!

*) Jeder USB-Stick bekommt pro Rechner eine andere, auf Dauer bleibende Bezeichnung. Nur der erste wird "sda1". Es empfiehlt sich, den Namen des Rechners und das Verzeichnis, unter dem Ihr USB-Stick gemountet wird, aufzuschreiben.

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Wie brennt man CDs oder DVDs?

Brennen unter Linux:
Ein Programm zum Brennen von CD's und DVD's ist k3b. Das Programm sollte im Unix-Standardpfad sein, sonst findet man es unter /usr /bin/k3b. DVD-Brenner sind nicht in allen Geräten eingebaut. Alte PCs haben vielleicht auch nur einen CD-Reader. Meist erkennt man an Aufdrucken auf dem 5 1/4 '' Gerät im PC, ob ein Lese- und /oder Schreibgerät eingebaut ist. Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie bitte Ihren lokalen Administrator oder ihren Ansprechpartner in der Benutzergruppe.

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Kann man auch eine weitere E-Mail-Adresse bekommen?

Nur in begründeten Ausnahmefällen werden sogenannte Aliase angelegt. Zum Beispiel, wenn der Benutzername vom Nachnamen abgekürzt wurde. Um einen Alias eingerichtet zu bekommen, schreiben Sie bitte an die zentrale Systemverwaltung (staff).

Der Forschungsrechnerbereich vergibt nur Adressen der Maildomain math.tu-berlin.de und einiger virtueller Domains, die hier vereinbart sind.

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Wie sendet man eine E-Mail an eine Liste von Adressaten?

Wenn die Liste von Adressen nur für Sie persönlich interessant ist:
Schreiben Sie innerhalb Ihres Mailprogramms einen Gruppen-Alias für die Adressen.

Wenn diese Adressenliste auch für andere Mitarbeiter interessant sein kann:
Schreiben Sie eine E-Mail an

postmaster

und bitten Sie um die Einrichtung eines zentralen Mailalias. Die Details werden mit Ihnen abgesprochen.

Wenn die Mails an ein Forum zu einer speziellen Thematik gehen sollen, für das jeder selbst entscheiden kann, ob er Beiträge lesen und schreiben will oder nicht: Schreiben Sie ebenfalls eine e-mail an postmaster und bitten Sie um die Einrichtung einer Mailingliste.

Bitte geben Sie einen Namen für die Liste, eine einzeilige Kurzbeschreibung, die E-Mail-Adresse des Betreuers und ein Administrationspasswort an.

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Wie leitet man unter Unix E-Mails weiter?

Standardfall:
Alle Mails werden sofort an eine andere Adresse geschickt, ohne daß sie hier weiter bearbeitet werden. Geben Sie dazu in eine Datei .forward in ihrem Homedirectory eine einzige Zeile mit der Adresse ein, wohin die Mails geschickt werden sollen! Die Datei muss lesbar für die Welt sein, also die Dateirechte "rw-r--r--" haben. Anwendungsbeispiele:

  1. Sie sind lange Zeit nicht an der Uni und lesen Ihre Mails an einem anderen Institut oder Zuhause.
  2. Sie verlassen unser Institut an der TU Berlin und haben an Ihrer neuen Wirkungsstätte eine neue Mailadresse. Sie wollen Ihre alte Mailadresse aber noch einige Zeit verfügbar halten und leiten alle Mails an Ihre neue Adresse.
  3. Sie besitzen mehrere Mailaccounts in verschiedenen Einrichtungen und möchten alle Mails unter einem Server lesen. Sie leiten alle Mails an die Adresse, unter der sie ausschließlich lesen wollen, weiter.

Spezialfall:
Sie können ihre Mails gleichzeitig Weiterleiten und hier in Ihrer Mailbox sammeln, z. B., um sie nach längerer Abwesenheit noch vorzufinden.
Tragen Sie dazu in die Datei .forward eine Zeile der folgenden Art ein:

\username, address@full.qualified.domain.name

username - ihre Username in unserem Netzwerk
address@full.qualified.domain.name - die Adresse, an die alles geschickt werden soll

Übersehen Sie bitte nicht den Backslash "\" vor username!
"@full.qualified.domain.name" können Sie weglassen, wenn die neue Adresse hier in unserem Netzwerk liegt.

Achtung:
Achten Sie darauf, keinen sogenannten Mailloop auszulösen, weil Sie aus Versehen auch unter der Zieladresse aus .forward ein solche Datei geschrieben haben mit einer Weiterleitung auf ihre hiesige Adresse! Die Mails an Sie pendeln dann nämlich ständig zwischen den beiden zuständigen Mailservern, bis sie eine maximale Anzahl von Loops durchlaufen haben. Dann werden sie zwangsweise weggeworfen.

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Wie setzt man eine Abwesenheitsmeldung unter Unix auf?

Sie können den Webmailer IMP benutzen, um ein Abwesenheitsmeldung zu schalten. Login und Passwort entsprechen Ihrem Unix-Account. Bitten loggen Sie sich nur in IMP ein, wenn Sie keine weiteren Mailprogramme geöffnet haben!

Wenn Sie die Abwesenheitsmeldung aber manuell anlegen wollen, können Sie wie folgt vorgehen: Legen Sie mit einem Texteditor (kein OpenOffice oder MS Word verwenden!) in Ihrem Homedirectory eine Datei .vacation.msg an. Die Datei muss in den ersten zwei Zeilen eine Setzung für die Mailheader "From:" und "Subject:" enthalten. Das sieht zum Beispiel folgendermaßen aus:


From: username (via the vacation program)
Subject: Ich bin zur Zeit im Urlaub ...

Ersetzen Sie username durch Ihren Unix-Usernamen. Das Subject können Sie nach Belieben ändern, nur die Mailheaderbezeichung "Subject:" muss auf jeden Fall am Beginn der Zeile vorhanden sein.

Nach den Mailheadern geben Sie eine Leerzeile ein und daran anschließend schreiben Sie einen beliebigen Text, den die Absender einer Mail während Ihrer Abwesenheit erhalten sollen. Damit ist die Datei .vacation.msg fertig.

Haben Sie vacation noch nie zuvor benutzt, muss es noch initialisiert werden. Standardmäßig wird ein Mailabsender einmal innerhalb 7 Tagen von Ihrer Abwesenheit benachrichtigt. Dazu wird eine kleine "Datenbank" angelegt, in der verzeichnet wird, wer wann von Ihrer Abwesenheit benachrichtigt wurde. Diese Datenbank muss angelegt werden. Geben Sie das Kommando

vacation -IF

in einem Kommando-Terminal ein. Damit wird eine Datei .vacation.db in Ihrem Homedirectory angelegt, in der zukünftig die relevanten Daten gesammelt werden. 

Legen Sie nun in Ihrem Homedirectory mit einem Texteditor (kein OpenOffice oder MS Word verwenden!) eine Datei .forward an. In diese Datei schreiben Sie folgendes Kommando zur Ausführung des vacation-Programmes:

\username, "| IFS=' '; /usr/bin/vacation username"


Ersetzen Sie username durch Ihren Unix-Usernamen. Die Eintragung "\username" garantiert, dass Sie die Mail zuerst in Ihr E-Mail Postfach ausgeliefert bekommen. Anschließend wird die Mail an das vacation-Programm weitergegeben und die Nachricht an den Absender ausgelöst. Die Setzung der Systemvariablen IFS ist ein Sicherheitsfeature und sollte in der Zeile enthalten sein. Zwischen den beiden Anführungszeichen von IFS muss ein Leerzeichen stehen!

Mit dem Abspeichern von .forward wird das vacation aktiv!

Möchte man nach der Rückkehr an den Arbeitsplatz das vacation wieder stoppen, genügt es, die Datei .forward im Homedirectory zu verschieben, z.Bsp. mit "mv .forward .forward.old".

Sollte vacation nicht funktionieren, sollte man die Unix-Rechte der angelegten Dateien prüfen. .vacation.msg und .forward sollten die Rechte "rw-r--r--" haben, .vacation.db "-rw-r-----".

Zwei spezielle Einstellungen für vacation:

Haben Sie im Forschungsrechnerbereich Aliase auf ihren Mailaccount gesetzt, zum Beispiel, weil Ihr Nachname zu lang ist (es sind nur max. 8 Zeichen erlaubt) und ihr Username deshalb abgekürzt wurde (wie kirchhoff@math.tu-berlin.de als Alias für den Benutzer kirchhof) oder weil Sie einen Alias für eine virtuelle Maildomain unseres Mailservers bekommen haben (z. Bsp. xyz at fakii.tu-berlin.de für die Maildomain der Verwaltung der Fakultät II), dann müssen Sie jeden Alias dem Programm vacation übergeben, damit auch für die Nachrichten an die Aliase vacation-Meldungen ausgelöst werden. Um vacation diese Parameter zu übergeben, muss man mit einem Texteditor die Datei .forward im Homedir editieren. Dort sollte eine Zeile der folgenden Art zu sehen sein:

\xyz, "|/usr/bin/vacation xyz"


Ändern Sie diese Zeile wie folgt:

\xyz, "|/usr/bin/vacation -a alias1 -a alias2 -a alias3@virtuelle-maildomain.de xyz"

Nur Einträge für virtuelle Maildomains dürfen eine Domainangabe enthalten. Aliase für "math.tu-berlin.de" werden ohne Domain angegeben. Denken Sie daran: Die Eintragung in .forward muss in einer einzigen Zeile stehen, egal, wie viele Parameter Sie angeben!

Wollen Sie den Zeitraum von 7 Tagen, in dem ein Absender wieder von Ihrer Abwesenheit unterrichtet wird, verändern, tragen Sie in der Datei .forward einen Parameter "-tN"ein. Dabei ist N der Wert, den Sie setzen wollen, gefolgt von einer Angabe für den Zeitrahmen. Der Zeitrahmen kann sein

s - Sekunde
m - Minute
h - Stunde
d - Tag
w - Woche

Wünschen Sie also zum Beispiel, dass ein Absender jeden Tag benachrichtigt wird, schreiben Sie

\xyz, "|/usr/bin/vacation -t1d xyz"

Initialisierung der Absenderdatenbank:
Möchten Sie die Einträge des vacation-Programms in seine Listen, wer wann eine Benachrichtigung bekommen hat, völlig löschen, können Sie mittels

vacation -IF

vacation initialisieren. 

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Wie erreicht man Mitarbeitergruppen des Institutes per E-Mail?

Dafür sind verschiedene zentrale Mailaliase definiert.

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Werden im Forschungsrechnerbereich Mailinglisten unterstützt?

Ja. Es steht die folgende Webseite zur Verfügung, um mit der Mailinglistensoftware majordomo zu kommunizieren. Es gibt drei verschiedene Kommunikationsebenen:

1) Anwender: Sie können sich die zugänglichen Listen anzeigen lassen und sich in Listen ein- und austragen, wenn die Listenkonfiguration der einzelnen Liste dies vorsieht.

2) Admininstratoren von Listen: Neben der Funktionalität von 1) können Sie Listen und ihre Konfiguration pflegen.

3) majordomo-Admins: Neben der Funktionalität von 1) und 2) dürfen Sie Listen anlegen und löschen.

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Wie kann man E-Mails mit procmail filtern?

Unser Mailserver arbeitet intern mit procmail, deshalb ist es nicht notwendig, eine Datei .forward anzulegen, in der das Filterprogramm aufgerufen wird! Schreiben Sie einfach Ihre gewüschten Filterfunktionen in die Datei .procmailrc im Homedirectory Ihres Accounts und schon werden Ihre Mails gefiltert! Achtung: Wenn Sie allerdings eine fehlerhafte Syntax programmieren, kann es zu Mailverlusten kommen. Sie sollten sicher sein, dass das .procmailrc fehlerfrei ist! Anleitung und Beispiele finden Sie in den Manpages zu procmail und procmailex (für Beispiele).
Bei Problemen können Sie sich an den Postmaster (postmaster) wenden.

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Firefox und/oder Thunderbird starten nicht

Meist ist die Ursache, dass auf einem Arbeitsplatz eine zweite Instanz der Applikation läuft, oder die Applikation abgestürzt ist und unsauber beendet wurde. Bitte suchen und löschen Sie in diesem Fall in ihrem Homeverzeichnis Dateien lock und/oder .parentlock.

Linux:
Die Dateien liegen in ihrem Homeverzeichnis unter .mozilla/firefox/<kryptische_Zahlenfolge>.default/

sowie

.thunderbird/<kryptische_Zahlenfolge>.default/

MacOS X (nur Firefox):
Suchen und löschen Sie in ihrem Homedirectory

Library/Application Support/Firefox/Profiles/<kryptische_Zahlenfolge>.default/.parentlock

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Wie bekommt man externe X-Applikationen auf seinen Bildschirm?

Sie können sich im Forschungsrechnerbereich mittels ssh an anderen Rechnern einloggen. ssh sorgt im Standardfall selbst dafür, daß X-Applikationen (emacs, xemacs, ghostview, xdvi etc.) automatisch an den Bildschirm, vor dem Sie sitzen, umgeleitet werden. Wenn Sie trotzdem Probleme haben, eine X-Applikation remote zu starten, kann es sein, daß Sie eine Fehlermeldung der Art

"Cannot open DISPLAY ..."

oder

"Xlib: connection to "<lokaler_Rechner>:0.0" refused by server"
"Xlib: Client is not authorized to connect to Server"


erhalten. <lokaler_Rechner> ist dabei der Name des Rechners, an dem Sie gerade sitzen.
Dann müssen Sie zum Aufruf der X-Applikation folgende Kommandos ausführen:
An dem Rechner, zu dem Sie sich verbunden haben (remote_Rechner):

setenv DISPLAY <lokaler_Rechner>:0.0

An dem Rechner, an dem Sie gerade sitzen:

xhost + <remote_Rechner>

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Wie öffne ich in meiner grafischen Oberfläche ein Terminal?

Linux:

1) Drücken Sie die rechte Maustaste. Im Contextmenu, das auf dem Bildschirm erscheint, wählen Sie, wenn vorhanden, "Terminal" aus.

2) Gehen Sie zum Startmenu ( grüner Knopf mit OpenSuSE Logo, meist unten links). Wählen Sie "Terminal" aus, falls vorhanden, sonst "System" -> "Terminal".

3) Öffnen Sie aus dem Menupanel (meist am unteren Bildschirmrand) die Applikation "Terminal" (kleines Bildschirm-Icon), falls vorhanden.

Windows 7: Öffnen Sie das Startmenu. Geben Sie in das Eingabefenster cmd ein.

MacOS X: Öffnen Sie "Programme" -> "Dienstprogramme" -> "Terminal"

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Kann ich mich auch ohne grafische Oberfläche einloggen?

Ja! Geben Sie über die Tastatur die Tastenkombination <CTRL-ALT-F1> ein. Der Computer schaltet auf ein kommandozeilen-orientiertes Login-Fenster um.

Unter <F2> - <F6> liegen jeweils weitere Consolen. In die grafische Console schaltet man mit <CTRL-ALT-F7> zurück.

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