TU Berlin

Studienfachberatung MathematikScientific Computing

Inhalt des Dokuments

zur Navigation

Scientific Computing (Master)

Studien- und Prüfungsordnung
Welche Veranstaltungen studiert, bzw. welche Prüfungen im Laufe des Studiums absolviert werden müssen, regelt die Studienordnung, bzw. Prüfungsordnung. Diese Ordnungen können über das Prüfungsamt bezogen werden und sind auch als PDF verfügbar:

Auf dieser Seite bieten wir eine sehr kompakte Zusammenfassung des Studienganges an.

Bitte beachten Sie die aktuellen Änderungen (PDF, 69,1 KB) der Zulassungsvoraussetzungen!

Allgemeine Informationen zu Bewerbung und den Studien- und Prüfungsordnungen

Allgemeine Informationen über:

  • Bewerbung und Zulassung

  • Studien- und Prüfungsordnungen

findet man hier.

Was ist Scientific Computing?

Lupe

In wissenschaftlicher und industrieller Forschung und Entwicklung spielen numerische Simulationen eine immer entscheidendere Rolle. Zum einen sind sie wesentlich kostengünstiger als experimentelle Aufbauten und zum anderen werden gewisse Einblicke dadurch erst ermöglicht. Dies geht Hand in Hand mit der wachsenden Leistungsfähigkeit der Datenverarbeitung, die die Lösung zunehmend komplexer werdender Vorgänge ermöglicht. Dabei nehmen Modellierung und Simulation sowie numerisch basierte Berechnungen eine zentrale Position ein. Der internationale Masterstudiengang Scientific Computing, richtet sich sowohl an Studenten mit einem Bachelor in mathematischen Studiengängen, als auch an Studenten mit Bachelorabschlüssen in Natur- und Ingenieurwissenschaften oder in der Informatik.

Entsprechend vielfältig wie die Anwendungsgebiete der Mathematik sind die Einsatzmöglichkeiten der Absolventen des Masterstudienganges Scientific Computing in Industrie, Wirtschaft und Verwaltung, Forschungsinstituten, Hochschulen und Fachhochschulen. Wichtige berufliche Tätigkeitsfelder liegen im Maschinenbau (z.B. Festigkeitslehre, Schwingungsprobleme), in der Elektrotechnik (z.B. Regelungstechnik, Feldberechnungen, Netzwerkplanung, Kommunikationstechnik), in der chemischen Industrie(z.B. Reaktorberechnungen, statistische Verfahren), in der Luft- und Raumfahrtindustrie(z.B. Strömungsberechnungen, Bahnbestimmungen), im Bauingenieurwesen (z.B. Statik, Werkstoffstabilität), in Biologie und Medizin (z B. Epidemiemodelle, Diagnoseauswertungen), in den wirtschaftswissenschaftlichen Bereichen (z.B. Operations Research, Organisation und Planung, Wertpapierwirtschaft, Consulting), im Versicherungswesen, in Forschungsinstituten aller Art, und zwar in allen genannten Bereichen meist unter Einsatz der Datenverarbeitung, wobei die Computerindustrie selbst einen bedeutenden Wirkungskreis des Absolventen darstellt. Aus diesem Grund hat sich insbesondere in den letzten Jahren das Gebiet "Scientific Computing" oder "wissenschaftliches Rechnen" als mathematische Teildisziplin etabliert.

Nach oben

Was kann der Absolvent des Master-Studienganges Scientific Computing?

Lupe

Der Masterstudiengang "Scientific Computing" soll die Absolventen dazu befähigen, wissenschaftliche und technische Aufgaben und Problemstellungen aus den oben genannten sowie ähnlichen Anwendungsbereichen zu lösen. Hierbei beinhaltet die Lösung dieser Aufgaben die mathematischen Modellierung, die Analyse des mathematischen Modells und die Entwicklung von numerischen Verfahren bis hin zur Implementierung der Verfahren als Software. Die Absolventen sollen in der Lage sein, im Team mit Ingenieurinnen und Ingenieuren oder Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftlern zusammenzuarbeiten und deren Sprache zu verstehen. Dazu sind neben dem Einsatz von Computern ein breites mathematisches Grundwissen und die Kenntnis moderner mathematischer Verfahren nötig, um eine dem jeweiligen Problem angemessene Lösung zu entwickeln. Das erfordert auch, die mathematische Lösung zu interpretieren und die Grenzen mathematischer Modelle für technische Probleme zu beurteilen.

Nach oben

Schwerpunkte des Studiums

Lupe
Lupe

Die Schwerpunkte des Studiums sind wissenschaftliches Rechnen (Numerische Mathematik, Differentialgleichungen), Angewandte Mathematik (Modellierung, Variationsrechnung, Steuerungstheorie, Mathematische Visualisierung, Graphen- und Netzwerkalgorithmen, Stochastische Modelle, Optimierung, Finanzmathematik) sowie eine Anwendungsdisziplin, die aus der Physik, Chemie, Ingenieurwissenschaft, Biologie oder Medizin zu wählen ist. Des Weiteren ist in der vorlesungsfreien Zeit nach dem dritten Fachsemester ein sechswöchiges Forschungspraktikum abzulegen. Dieses dient der Einarbeitung in bestimmte Forschungs- und Entwicklungsaufgaben und wird in der Regel in Einrichtungen außerhalb der Universität durchgeführt. Das Studium endet mit der Masterarbeit, in der der Studierende selbständig eine Aufgabenstellung aus dem Bereich des wissenschaftlichen Rechnens bearbeitet.

Nach oben

Arbeitsmarkt für Absolventen

Lupe

Die Stellensituation ist momentan für Absolventen generell sehr günstig. Unterschiede finden sich aber in der Qualität der gebotenen Arbeit. Eine industriell ausgerichtete Ausbildung hebt den Absolventen aus der Schar der Bewerber hervor. Für sie/ihn bieten sich größere Chancen, als Spezialist interessante Probleme zu bearbeiten. Dies ist in der Regel bei Absolventen des Studiengangs "Scientific Computing" der Fall, insbesondere in Forschungs- und Entwicklungsabteilungen von Industrieunternehmen sowie in auf technologische Dienstleistungen spezialisierten Unternehmen und Instituten.

Nach oben

Navigation

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe